Leider mussten Ende Mai die Heimbewohner des Beth Elieser in Maalot wieder in den Bunker umziehen aufgrund der verschärften Sicherheitslage mit Raketenalarmen im Norden. Das macht einigen von ihnen sehr zu schaffen. Dennoch sind wir dankbar für die mehrwöchige Verschaufpause (seit dem 18. April), die sie davor außerhalb des Bunkers verbringen durften – und hoffen darauf, dass bald wieder Ruhe einkehrt. Leider verschärft sich aber offensichtlich der Konflikt zwischen dem Iran und den USA erneut.
Die ständigen Explosionen entweder von den Operationen der IDF im Südlibanon oder von Angriffen der Hisbollah auf die Ortschaften nur wenige Kilometer nördlich sind deutlich zu hören. Gott sei Dank: Bisher gab es noch nie Einschläge bei uns auf dem Gelände.
Die Arbeiten am Anbau gehen voran. Der Container ist angekommen und auch ein ganzer Schwung Bauhelfer, für die wir sehr dankbar sind. Sie haben die neuen Fenster auf Station 1 eingebaut. Im Außenbereich hat eine Baufirma mit schwerem Gerät begonnen, die Erdarbeiten auszuführen.
Ab Sommer werden wir wieder einen erhöhten Bedarf an Volontären haben, die für ein Jahr kommen. Wir beten darum, dass sich Menschen rufen lassen.

In Shavei Zion hatten wir mit 40 Gästen ein schönes und bewahrtes Wochenende an Schawuot. Aber auch hier gab es dann seither ebenfalls wieder Alarm. Wenn es erlaubt ist, findet bei uns Schulunterricht statt und die Fahrräder der Kinder füllen unseren Hof.
Es gab ein Durchatmen mit Hoffnung auf Ruhe. Träume wurden wach, wie die nächsten Monate gestaltet werden könnten, was alles gemacht und erledigt werden könnte – doch immer wieder wird alles ausgebremst … Immer wieder fühlt es sich an, als ob ein neuer Krieg beginnt, obwohl der alte noch gar nicht richtig beendet war. Das ist zermürbend und wir danken in dieser Situation für alle Verbundenheit und alle Gebete.

Wir freuen uns, wenn Sie für uns beten oder unsere Arbeit unterstützen. Beten Sie auch für die aktuelle Situation im Land, in der Region und in der Welt: Die Menschen an der Nordgrenze Israels leiden wieder unter den Einschränkungen: kein Unterricht an den Schulen, Arbeiten nur an bestimmten Arbeitsplätzen möglich und vieles mehr. Täglich werden vor allem Soldaten durch die unberechenbaren Drohnen verletzt oder sogar getötet. Gegen die Bedrohung durch die Sprengstoffdrohnen gibt es bisher so gut wie keine Abwehrmöglichkeit. Da kann nur unser Herr helfen. Wir bitten um Bewahrung für Israels Soldaten und die Bevölkerung, ebenso für Juden weltweit, die immer mehr unter Druck und Anfeindungen geraten. Beten Sie auch um Weisheit der Politiker, insbesondere in Israel, in den USA und in Deutschland.
»Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.« (Römer 12,12)
