Mitarbeit lohnt sich

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Als der Tag meiner Abreise immer näher rückte und mir wirklich bewusst wurde, dass ich nach dem Abitur ein Jahr in Israel verbringen würde, war meine größte Sorge die, dass ich diese lange Zeit von meiner Familie getrennt sein würde. Zum anderen sah ich es als große Herausforderung an, mein gewohntes Umfeld zu verlassen und mich in eine ganz neue Gemeinschaft integrieren zu müssen.

Und, was soll ich sagen? Ich bin Gott sehr dankbar für die lieben Mitarbeiter, die jeden herzlich aufnehmen und die mir das Einleben leicht gemacht haben. Was mir sofort aufgefallen ist, ist der liebevolle Umgang untereinander. Es ist schön zu wissen, dass wir alle ein Ziel und einen Auftrag haben und dass Gottes Segen auf unserem Dienst ruht.

Mein Arbeitsbereich ist die Großküche. Diese Arbeit macht mir sehr viel Spaß, und ein besseres Küchenteam kann ich mir nicht vorstellen. Was man auf alle Fälle lernt, ist, Verantwortung  zu übernehmen und eigenständig zu arbeiten. Den Kontakt zu den Heimbewohnern muss man selbst in seiner freien Zeit suchen, da man als Mitarbeiter in der Großküche während der Arbeitszeit kaum Gelegenheit dazu hat.

Was ich schätzen gelernt habe, ist die tägliche gemeinsame Morgenandacht. Gemeinsam das Wort Gottes zu lesen und zusammen zu beten fördert die Gemeinschaft und gibt Mut und Freude für den bevorstehenden Tag. Außerdem liest man die Bibel ganz anders, wenn man die Bedeutung des Volkes Israel erkannt hat bzw. direkt unter Gottes Volk lebt und die Erfüllung der Verheißungen selbst sieht!

Inzwischen lebe ich schon vier Monate in Israel, und ich kann einfach nur sagen: Israel ist ein wunderschönes Land! An den freien Tagen hat man Gelegenheit für Ausflüge in die Natur oder besichtigt historische Stätten. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man Orte besucht, die einem aus der Bibel bekannt sind.

Ich bereue keinen einzigen Tag, den ich hier bin, trotz der Trennung von meiner Familie und trotz mancher anstrengender und herausfordernder Tage. Denjenigen, die noch nicht wissen, wie sie ein Jahr sinnvoll überbrücken können oder ein Jahr für Gott im Ausland verbringen wollen, möchte ich sagen: Schaut es euch mal an, es lohnt sich!

Rebekka Kosmann (Maalot)