Wir befinden uns mitten in den Vorbereitungen für unser Freundestreffen am 1. Mai. Am letzten Wochenende wurde bei unserem jährlichen Ehemaligentreffen schon fleißig angepackt – das Zelt steht!
Ein großes Dankeschön an alle Ehemaligen und Helfer, die so tatkräftig mit angepackt haben. Wir sind sehr dankbar für euren Einsatz! Auch darüber hinaus laufen viele Vorbereitungen im Hintergrund, damit das Freundestreffen gut gelingen kann. Wir freuen uns schon sehr auf viele Begegnungen und die gemeinsame Zeit!

Als das Thema für das Israel-Freundestreffen unseres Hilfswerks »Zedakah e.V.« in Maisenbach-Zainen geplant wurde, war die heiße Phase des Gaza-Kriegs vorbei und der Krieg gegen den Iran hatte noch nicht begonnen. Friedlich war es trotzdem nicht – wie in den 78 Jahren seit Bestehen des Staates Israel eigentlich nie. Umso passender ist nun das Thema: »Israel umkämpft – und Gottes Treue«.
Im Norden des Landes gab es in den vergangenen Jahrzehnten – und natürlich insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 – immer wieder Raketenalarm. Dort stehen die Häuser von Zedakah: ein Gästehaus in Shavei Zion am Mittelmeer sowie ein Altenpflegeheim in Maalot für Holocaust-Überlebende, beide Orte sind wenige Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt. Trotz aller Unruhe, trotz Alarmsirenen und Aufenthalten in den Bunkern vertrauen unsere Mitarbeiter von Beginn an auf Gottes Treue.
Auch wenn die Mitarbeiter unter erschwerten Bedingungen arbeiten und der Spatenstich zum geplanten Erweiterungsbau in Maalot verschoben werden musste, geht es den Altenheimbewohnern den Umständen entsprechend gut. Sie werden bestens umsorgt und dürfen in Bunkernähe auch regelmäßig an die frische Luft. Und in Shavei Zion sind statt Gruppen von Holocaust-Überlebenden nun immer wieder Nachbarn, Schulklassen und andere Gruppen aus dem ganzen Ort zu Gast, denn hier stehen ausreichend Schutzräume zur Verfügung und der große Speisesaal bietet sichere Versammlungsmöglichkeiten wie sonst kaum irgendwo – mit wenigen Schritten erreicht man den geräumigen Bunker.
Unsere Freunde und Gäste in Deutschland, die sich jedes Jahr zu Hunderten am 1. Mai im Zelt treffen, nehmen regen Anteil an dem Geschehen in Israel – und viele unterstützen uns nach Kräften. Mitarbeiter aus Israel und eine Journalistin werden nach Maisenbach kommen und von der Situation vor Ort aus erster Hand berichten. Neben den Fakten soll es dabei auch um Fakenews gehen, die rund um den Nahostkonflikt reichlich im Umlauf sind und analysiert werden sollen. Auch Projektleiter des Erweiterungsbaus in Maalot werden anreisen.
Ein Videogrußwort hat der israelische Staatspräsident Jizchak Herzog zugesagt. Eine Delegation von Zedakah und des Zeitzeugenprojekts »Papierblatt« wurde im Oktober 2025 von ihm in Jerusalem empfangen und er zeigte sich sehr erfreut über den ausdauernden Dienst in Israel und auch in Deutschland, insbesondere in diesen sehr schwierigen Zeiten.
Unsere Solidarität zum jüdischen Volk und auch zum Staat Israel – als einzigem jüdischen Staat weltweit – ist vom christlichen Glauben und unserem Bibelverständnis geprägt. Beim Freundestreffen wird Klaus Eberwein über »Gottes Treue mitten im Widerstand« predigen; er ist in der theologischen Leitung des evangelischen Gemeindeverbands »Christusbund e. V.« tätig.
Neben dem bewährten Rahmenprogramm mit Ausstellungs- und Bücherständen, Angeboten für Kinder und Teens und Verpflegung erwartet unsere Gäste auch eine festliche Würdigung des Gästehauses Bethel in Maisenbach. Vor 90 Jahren wurde es von Friedrich und Luise Nothacker gebaut. Der Zedakah-Vorsitzende Martin Meyer bezeichnet es als »Basislager in Deutschland«, von dem aus die später in Israel aufgebaute Arbeit koordiniert wird und wo die Mitarbeiter auf ihren Dienst dort vorbereitet werden.
Das Israel-Freundestreffen beginnt mit dem Gottesdienst um 9.30 Uhr und endet nach dem Nachmittagsprogramm gegen 16 Uhr mit Tee und Hefezopf. Vom Bahnhof Bad Liebenzell gibt es mit der Buslinie 715 zusätzliche Fahrten nach Maisenbach-Zainen. Weitere Infos gibt es auf unserer Sonderseite www.zedakah.de/israelfreundestreffen. Dort können Sie auch das Programmheft herunterladen.

