Voller Erwartung waren wir auf den 11. März als Termin für den Spatenstich zum offiziellen Baustart des Erweiterungsbaus zugegangen – nun aber stehen wir wieder mitten in einem Krieg mit dem Iran und inzwischen auch mit der Hisbollah im Libanon.
Tag und Nacht gibt es seit einigen Tagen immer wieder Alarm wegen Raketenangriffen und Sprengstoffdrohnen. So wird von Zeit zu Zeit der Aufenthalt im Freien plötzlich unmöglich. Die Heimbewohner sind seit dem 28. Februar wieder fest im Bunker. Für die Mitarbeiter bleibt es bei einem Hinein und wieder Heraus aus dem geschützten Bereich.
Deshalb mussten wir uns auch dazu entschließen, den geplanten offiziellen Spatenstich vom 11. März auf eine noch unbestimmte Zeit zu verschieben. Wir werden aber rechtzeitig informieren, an welchem genauen Datum wir die offizielle Feier zum Baustart nachholen wollen.
Was aber trotz allen Kriegsgeschehens baldmöglichst stattfinden soll, ist die durch den Kriegsausbruch verschobene Beauftragung der Baufirma für die Vorarbeiten auf dem Gelände und den Bau der großen Stützmauer. Diese Baufirma wird dann unabhängig von einer offiziellen Feier die nötige Baufreigabe einholen und mit den Vorarbeiten beginnen, damit ein fristgerechter Baustart offiziell nachgewiesen werden kann.
Wir möchten herzlich danken für alles Mitbeten um Bewahrung unserer Heimbewohner in Maalot, unserer Gäste in Shavei Zion sowie unserer Mitarbeiter und Bauhelfer, die trotz der gegebenen Umstände mit den Sanierungsarbeiten weitermachen, so gut es geht.
Wir beten, dass auch eine verschobene Spatenstichveranstaltung zu gegebener Zeit ein Zeugnis für den eigentlichen Bauherrn sein darf: »Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen« (Psalm 127,1).

