Mitten in der Januar-Vorstandssitzung erreicht uns die Nachricht des israelischen Projektleiters: »Am 20.1. kommen die Männer mit den Motorsägen!« – Die Fällarbeiten der Bäume, die auf dem Gelände des Neubaus stehen, beginnen. So war es geplant und von der Stadtverwaltung und den Baubehörden genehmigt worden. Nun ist es soweit!

Schnell reagieren wir und befestigen die vorbereiteten Info-Banner an den Eingängen zum Gelände in Maalot. Die Nachbarschaft und Bevölkerung vor Ort hatte bisher viel gehört vom geplanten Erweiterungsbau für unser Pflegeheim. Ab jetzt werden sie es auch sehen können. Schon bleiben die ersten Personen stehen und studieren die große Foto-Montage mit den Erklärungen.
Für uns als Werk Zedakah ist es ein weiterer konkreter Glaubensschritt, den wir in großer Abhängigkeit von unserem Herrn tun wollen. Nach wie vor haben wir für den laufenden Betrieb eigentlich weniger Volontär-Bewerber als sonst. Allerdings kann der normale Betrieb nur eingeschränkt geschehen: und das wegen der Sanierung eines Teiles der bestehenden Zimmer.
Diese Sanierung wiederum ist eine praktische Voraussetzung für die anstehenden Bauarbeiten an der Erweiterung. So greift eines in das andere. Und wir stehen dankbar und staunend da im Blick auf die große Zahl von einsatzwilligen Bauhelfern, die sich bereits gemeldet haben.
Wir erkennen, wie unser Herr ganz konkret die Fäden in der Hand hält: Bautechnisches Planen, die nötigen Finanzen und die Auswahl der gerade benötigten Art von Mitarbeitern … Auch befreundete Werke wie die Sächsischen Israelfreunde sagten uns bereits ihre Mitarbeit zu und stehen ihrerseits schon in Planungen für das Zusammenstellen von Bautrupps.
Die voraussichtlichen Abläufe der nächsten Monate sollen sein:
- Ab Januar: Sanierungsarbeiten auf »Station 1« in den bestehenden Zimmern, mit Bauhelfern aus Deutschland. Dauer ca. 6 Monate.
- Parallel dazu ab sofort: Vorarbeiten auf dem Gelände, Baumfällarbeiten, Erdarbeiten
- Am 11. März 2026: Baustart mit Gottes Wort, Grußworten und dem Spatenstich
- Ab April 2026: Abriss der alten Betonplatte und Garagen
- Nach dem Sommer 2026: Beginn der Fundament-Arbeiten. Danach ca. 1 Jahr Bunker- und Rohbau-Arbeiten mit israelischen Firmen
Danke all denen, die hier mithelfen, vor allem im Gebet!
Unsere Bitten sind:
- um Bewahrung vor Unfall,
- um Gelingen nach Seinem Plan und
- um ein möglichst reibungsloses Fortsetzen unseres Dienstes an den Heimbewohnern.
»Oh Herr hilf, oh Herr, lass wohl gelingen!« Psalm 118,25
Martin Meyer
