Hebräisch für Anfänger

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Von Salat, Vielfalt und der faszinierendsten Sprache der Welt!

 

Wer schon einmal in Maisenbach zu Gast war, kennt und schätzt es: das reichhaltige Buffet zum Abendessen und dabei vor allem die große Vielfalt an Salaten, von denen man kaum alle probieren kann.

Als ob das nicht genug wäre, findet sich an bestimmten Tagen zusätzlich eine ganz neue Sorte von Kopfsalat im Angebot. Genauer gesagt: Buchstabensalat – und zwar in den Köpfen der Mutigen, die sich der Herausforderung stellen, in nur drei Tagen Hebräisch lesen, schreiben und auch schon ein wenig sprechen zu lernen. Für dieses Vorhaben gibt es die verschiedensten Beweggründe: die optimale Vorbereitung auf den nächsten Israelaufenthalt; die Hoffnung, durch Kenntnis der Ursprache bisher unbekannte Schätze in der Heiligen Schrift zu heben; endlich den alten Freund in seiner Muttersprache zu verstehen; oder einfach mal wieder etwas Neues zu lernen. Gründe, sich mit dem Hebräischen zu beschäftigen, gibt es zur Genüge. Faszinierend ist nicht nur, dass wir es hier mit der Sprache zu tun haben, in der Gott sein Wort niederschreiben ließ, sondern die auch, nachdem sie fast 2000 Jahre für tot gehalten wurde, wiederbelebt wurde und heute im israelischen Alltag zu hören ist. Diese Einmaligkeit motiviert Alt und Jung und alles zwischendrin von Nord bis Süd. Und so lässt sich die Vielfalt der Teilnehmer gar fast mit einem „bunten Salat“ vergleichen.

 

Verdaut werden müssen neue Klänge, fremde Buchstabenformen, eine andere Schreibrichtung und scheinbar fehlende Vokale. Dabei helfen intensive Unterrichtsstunden in fröhlicher Gemeinschaft –
gefüllt mit den verschiedensten Arbeitsblättern, Buchstabenpuzzles, Schreibübungen, Merkkarten und aufmunternden Lernspielen. Wer motiviert ist, lernt schnell – ganz abgesehen davon, dass Hebräisch laut Hesekiel 3,5 ja keine schwere Sprache sein kann –,
und so waren schon bald die ersten Bibelverse im Original gelesen, gesungen, auswendig gelernt und übersetzt, und auf den Gängen waren kurze Unterhaltungen in Hebräisch zu belauschen. Ganz bewusst lernen wir Alt- und Neuhebräisch zusammen – nicht nur, damit bei dem bunten Salat für jeden etwas dabei ist, sondern vor allem, weil sich das angesichts des historischen Zusammenhangs gegenseitig sehr gut ergänzt und eins zum anderen hilft.

 

Wer neugierig geworden bzw. auf den Geschmack gekommen ist, ist herzlich eingeladen, beim nächsten Einsteigerkurs im Frühjahr (8.-11. Februar 2018) mit dabei zu sein.
Im Flyer gibt es weitere Infos dazu: Hebräischkurs_Alef_2018

Bleibt nur noch zu sagen: !ןובאתב (‚guten Appetit‘)

Dorina Gehringer (Kursleiterin und ehem. Mitarbeiterin)