Ausstellung über Martin Luther und die Juden

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Anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation im Oktober 2017 thematisiert eine neue Wanderausstellung der Nordkirche das Verhältnis Martin Luthers zu den Juden. »Der Reformator war ein genialer theologischer Denker, Liederdichter und mutiger Reformator der Kirche, aber auch ein vehement antijüdischer Kirchenmann«, so Hanna Lehming, Initiatorin der Ausstellung. Zwar habe die Tonlage seiner Auseinandersetzung mit dem Judentum im Laufe seines Lebens gewechselt, doch Luthers Grundhaltung sei Zeit seines Lebens dieselbe geblieben: »Er hielt den jüdischen Glauben für verblendet und die Juden für den größten Feind des Christentums.«

Die Ausstellung wird bei uns im Gästehaus Bethel in Maisenbach vom 8. bis 10. März 2017 im Rahmen der Israelkonferenz gezeigt (jeweils von 8.00 bis 19.30 Uhr).

Das Thema der Konferenz lautet: »Das Verständnis Israels in der Kirchengeschichte«. Als Referenten sind Siegfried Weber, Dr. Michael Volkmann, Etan Kaschtan, Anatoli Uschomirski sowie Hans Bayer, Micha Bayer, Martin Meyer und Frank Clesle mit dabei. Das detaillierte Programm können Sie im PDF-Format herunterladen.

Das Begleitheft zur Ausstellung stellt die Nordkirche im PDF-Format zur Verfügung.