Das christliche Nachrichtenportal idea.de erstattete Bericht über unseren Freundestag am 1. Mai. Im folgenden einige Auszüge aus der Meldung. Der komplette Artikel ist auf der idea-Internetseite nachzulesen.

»Beim Jubiläumsfest am 1. Mai in Bad Liebenzell-Maisenbach dankte Prälat Prof. Christian Rose (Reutlingen) dem Verein, dass er unzähligen Israelis ein anderes Deutschlandbild vermittelt habe. Auch die israelische Botschaft in Berlin schickte ein Dankesschreiben. Nach Angaben des Leiters der Einrichtungen, Hans Bayer, bietet das Erholungsheim Beth El (Haus Gottes) in Shavei Zion am Mittelmeer jährlich rund 500 Personen einen kostenlosen Kurzurlaub. Im 1983 eröffneten Pflegeheim Beth Elieser (Gott ist Hilfe) in Maalot (an der Grenze zum Libanon) wurden bisher rund 140 Senioren aufgenommen. Die 24 Bewohner zahlen etwa 20 Prozent des Aufwandes, den Rest Zedakah. Ein deutscher Spenderkreis kommt für die übrigen Kosten auf. Auf Subventionen vom israelischen Staat wird verzichtet, weil der Dienst des Werks ausschließlich von Deutschen für Juden geleistet werden soll. Zum finanziellen Beitrag kommt das Engagement von Ehrenamtlichen und Zivildienstleistenden. Seit 1960 haben mehr als 1.500 Deutsche in den beiden Häusern für jeweils mindestens ein Jahr gearbeitet. Expertenangaben zufolge gibt es in Israel noch rund 200.000 Überlebende des Holocaust.
Zum Motto von Zedakah „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht Gott“ sagte der Vorsitzende, Pfarrer Michael Wanner (Hohenhaslach bei Ludwigsburg), dass dieses alttestamentliche Prophetenwort (Jesaja 40,1) auch die Haltung von Christen gegenüber Israel bestimmen sollte. Die Arbeit des Liebeswerks sei sowohl eine Hilfe für Menschen, die unsägliches Leid erlitten hätten, als auch ein Hinweis darauf, dass Gott unverändert zu seinem Volk stehe. Der Israel-Korrespondent des Christlichen Medienverbundes KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten), Johannes Gerloff (Jerusalem), forderte Christen auf, Juden nicht durch theologische Aussagen über die Bedeutung Jesu Christi zu provozieren, sondern zu zeigen, wie Nicht-Juden den Glauben an Gott leben. „Macht Juden eifersüchtig, auf dass sie sehen, dass ihr Gott auch unter euch lebendig ist“, appellierte Gerloff an die rund 1.700 Besucher der Festversammlung.«
In der Ausgabe vom 6. Mai 2010 ist der Beitrag über Zedakah auch im ideaFernsehen zu sehen.
Der Tag beginnt mit einer Gebetsgemeinschaft im Saal Zion um 9 Uhr. Die Versammlung im Zelt startet um 9.45 Uhr: Prälat Dr. Christian Rose spricht über »Gottes Barmherzigkeit und Treue – unsere gemeinsame Hoffung mit Israel (Klagelieder 3,22–23). Danach zeigt uns Johannes Gerloff die »politischen Entwicklungen in Israel im Rahmen der biblischen Heilsgeschichten und künftige Perspektiven« auf. Einigen Grußworten folgt ein Bericht von Erwin Kieser über die Arbeit in der Heimat.
Nachmittags gibt es Grußworte und Interviews, dann stellt sich unser neuer 1. Vorsitzender Pfarrer Michael Wanner mit einer Betrachtung von Jesaja 40,1–5 vor. Mit Magda Goldner aus Haifa haben wir eine Auschwitzüberlebende unter uns, die uns von ihren Erinnerungen erzählt. Hans und Schmuel Bayer berichten von der Arbeit in Shavei Zion und Maalot.
Während der Mittagspause und im Anschluss an das Tagesprogramm zeigen wir die neue Multimedia-Präsentation »Trost für Gottes Volk«. In einer Festschrift zum Jubiläumsjahr stellen wir darüber hinaus unser Werk in Wort und Bild vor.
Nach einer Pressekonferenz in Maisenbach gab es verschiedene Berichte in der Presse und im Internet, unter anderem folgende:
In »idea Spektrum« erschien überdies ein Interview mit unserem ehemaligen Vorsitzenden Gerhard Vöhringer.

Rechtzeitig vor dem Ehemaligentreffen in Maisenbach vom 25. bis 28. Februar 2010 startet heute die neue Internetseite von Zedakah. Seit 50 Jahren verrichtet das Liebeswerk seinen Dienst an Holocaust-Überlebenden in Israel.
Das Freundestreffen zum 50-jährigen Jubiläum am 1. Mai wird der Höhepunkt im vor uns liegenden Jahr sein. Wir erwarten viele Gäste aus Deutschland und Israel, um uns gemeinsam an die vergangenen Jahre zurück zu erinnern, Gott dafür zu danken und um Seinen Segen für die Zukunft zu bitten.